Steuern, Umlagen & Abgaben
Energiekosten gezielt und dauerhaft senken
Ein erheblicher Teil der Energiekosten entsteht nicht allein durch den Energieeinkauf, sondern durch Steuern, Abgaben und Umlagen. Zahlreiche Entlastungsmöglichkeiten bleiben in der Praxis ungenutzt oder werden nicht vollständig ausgeschöpft.
Genau hier setzen wir an.
Wir unterstützen Unternehmen dabei energiewirtschaftliche Entlastungspotenziale systematisch zu realisieren.
für besondere Netznutzung – 22.620 €
Warum Energienebenkosten oft unnötig hoch sind
Energienebenkosten machen häufig mehr als die Hälfte der gesamten Energiekosten aus und bleiben dabei oft unreflektiert.
Unklare Zuständigkeiten
Interne Verantwortung für Energienebenkosten ist selten klar geregelt.
Fehlende Transparenz
Mögliche Entlastungen sind komplex und nicht auf Anhieb erkennbar.
Komplexe Meldepflichten
Netzbetreiber und Behörden stellen hohe Anforderungen an Dokumentation und Nachweise.
Hohe Dokumentationsanforderungen
Gesetzliche Regelungen verlangen umfangreiche Belege und strukturierte Datenpflege.
Starre Ausschlussfristen
Anträge und Meldungen haben starre Termine. Verspätete Einreichungen sind meist nicht nachholbar.
Komplexe Infrastruktur
Eigenerzeugung, mehrere Zählpunkte oder standortübergreifende Strukturen erhöhen Komplexität und Risiko.
Dauerhafter Entlastungseffekt
Unser strukturierter Ansatz stellt sicher, dass Ihr Unternehmen dauerhaft von allen verfügbaren Entlastungsmechanismen profitiert.
Analyse der Energieabrechnungen
Vollständige Prüfung aller Kostenbestandteile Ihrer Energieversorgung.
Prüfung individueller Entlastungen
Systematische Bewertung aller anwendbaren gesetzlichen Regelungen.
Datenaufbereitung und Nachweise
Zusammenstellung erforderlicher Unterlagen für Anträge und Meldungen.
Kommunikation mit Behörden
Direkte Abstimmung mit Netzbetreibern und zuständigen Behörden.
Laufendes Fristenmanagement
Strukturierte Überwachung aller relevanten Termine und Fristen.
Fristenkalender
In Deutschland tätige Unternehmen unterliegen zahlreichen Melde-, Prüf-, Anzeige- oder Registrierungspflichten im Energieumfeld. Der Fristenkalender bietet Ihnen eine einfache Übersicht zur Orientierung der zahlreichen Termine. Damit gelingt es Ihnen mühelos Ihren Verpflichtungen und der Optimierung von Energiekosten nachzukommen.
Der Fristenkalender enthält:
- Antragsfristen für die Entlastung der Strom- und Gaskosten
- Meldepflichten für Eigenerzeuger, stromkostenintensive und emissionshandelspflichtige Unternehmen
- Daten für regelmäßige Veröffentlichungen energiekostenrelevanter Informationen
- Übersicht über Entlastungsmöglichkeiten bei Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelten
Unsere Leistungen zur Optimierung Ihrer Energienebenkosten
Steuerentlastungen
Systematische Prüfung möglicher Entlastungen bei Strom- und Energiesteuer sowie Analyse der energierelevanten Nutzung im Unternehmen.
Wir unterstützen bei der Beantragung und bei der Erstellung der erforderlichen Nachweise.
Besondere Ausgleichsregelungen
Für energieintensive Unternehmen bestehen spezielle Entlastungsregelungen.
Wir prüfen Voraussetzungen, begleiten die Antragstellung und die jährliche Nachweisführung.
Meldung Bezug & Selbstverbrauch
Unternehmen mit eigener Stromerzeugung müssen Mengenmeldungen abgeben.
Wir übernehmen die Aufbereitung der Lastgangdaten und die fristgerechte Meldung.
Entlastung der Konzessionsabgabe
Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Konzessionsabgabe reduziert werden.
Wir prüfen Ihre Stromkosten- und Erdgasstruktur auf dieses Potenzial.
Strompreiskompensation
Energieintensive Unternehmen können indirekte CO₂-Kosten erstattet bekommen.
Wir unterstützen bei Antragstellung und Nachweiserstellung.
Carbon-Leakage / BEHG / BECV
Unternehmen, die durch CO₂-Kosten im internationalen Wettbewerb benachteiligt werden, können Entlastungen erhalten.
Wir prüfen Anspruchsvoraussetzungen und begleiten die Antragstellung.
Was Ihr Unternehmen gewinnt
Reduzierung der Energie-Nebenkosten
Nutzung verfügbarer gesetzlicher Entlastungsmechanismen.
Rechtssicherheit
Vollständige Erfüllung regulatorischer Anforderungen ohne internes Risiko.
Entlastung interner Ressourcen
Wir übernehmen die komplexe operative Umsetzung vollständig.
Transparente Kostenanalyse
Strukturierter Überblick über alle Energiekostenbestandteile.
Dauerhafte Unterstützung
Anpassung bei Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen inklusive.
Kostenloses Erstgespräch
Wir klären Ausgangslage, Datenlage und die sinnvollsten Hebel. Danach erhalten Sie eine klare Empfehlung für das Vorgehen.
Vereinbaren Sie gleich einen Online-Termin für ein unverbindliches Kennenlerngespräch!
Oder kontaktieren Sie uns direkt:
E-Mail: info@energiekosten360.de
Telefon: +49 6101 9963700

Häufige Fragen
Für welche Unternehmen ist der 360° Energiekostencheck sinnvoll?
Für Unternehmen, bei denen Energiekosten ein relevanter Kostenblock sind oder wo mehrere Kostenhebel gleichzeitig wirken. Typische Fälle:
- Produzierendes Gewerbe und energieintensive Dienstleister mit spürbarem Strom und Gasbedarf
- Mehrere Standorte, viele Zählpunkte, komplexe Abgrenzungen (z. B. Drittverbräuche, Unterzähler, Mieter)
- Beschaffung und Vertragslandschaft unübersichtlich (Laufzeiten, Preisbestandteile, Tranchen, Indexierungen)
- Unternehmen im Anwendungsbereich gesetzlicher Vorgaben: z. B. können Pflichten aus dem Energieeffizienzgesetz greifen, inklusive potenzieller Bußgelder bei nicht fristgerechter Umsetzung.
Welche Unterlagen werden benötigt und wie aufwendig ist die Zuarbeit?
In der Praxis ist die Zuarbeit gut planbar, wenn es eine Ansprechperson gibt und die Daten zentral verfügbar sind. Wir arbeiten meist mit einer kurzen Checkliste und einem Datenraum.
Typische Unterlagen:
- Energierechnungen (idealerweise 12 bis 24 Monate) und ggf. Netznutzungsrechnungen
- Lieferverträge / Preisblätter / Vertragsanhänge (Strom, Gas)
- Zählpunktliste inkl. Messkonzept, Zählerständen, Zuordnungen (Standort, Kostenstelle, Anlage)
- Lastgangdaten
- Angaben zu Eigenerzeugung, Speichern, Stromweiterleitungen
- Unterlagen zu Steuerentlastungen
- BAFA Unterlagen (z. B. Besondere Ausgleichsregelung)
Zuarbeit im Unternehmen:
- Zusammenstellung der Unterlagen
- kurze Rückfragenrunden zur Plausibilisierung (z. B. Zählerzuordnung, Besonderheiten je Standort)
Wie schnell erhalte ich erste Ergebnisse und Prioritäten?
Sobald die Kernunterlagen vorliegen, lassen sich erste Ergebnisse oft sehr früh ableiten, zum Beispiel Auffälligkeiten in Rechnungen, Preisbestandteilen oder Netzentgeltlogik.
Bewährt hat sich dieses Vorgehen:
- früh: erste Auffälligkeiten, Rückfragen, offensichtliche Hebel
- danach: priorisierte Maßnahmenliste mit Potenzial und Umsetzungslogik
Die Geschwindigkeit hängt in der Praxis fast immer an zwei Punkten: Datenvollständigkeit und eindeutige Zählerzuordnung.
Übernehmt ihr auch die Kommunikation mit Behörden und Netzbetreibern?
Ja, üblicherweise übernehmen wir das im Rahmen des Projekts, abgestimmt mit Ihnen.
- Behördenkommunikation: z. B. im Kontext von Energie und Stromsteuer über die vorgesehenen elektronischen Prozesse und Rückfragenmanagement
- BAFA Prozesse: je nach Thema unterstützen wir bei Antragslogik, Unterlagen, Fristen, Einreichung und Rückfragen, insbesondere bei der Besonderen Ausgleichsregelung
- Netzbetreiber: Abstimmung zu Netzentgelt Themen, Messkonzepten, Daten und Nachweisen, immer mit klaren Zuständigkeiten und Freigaben
Welche Risiken entstehen bei versäumten Fristen und wie reduziert ihr diese?
Typische Risiken bei Fristversäumnissen:
- Entlastungen fallen weg oder werden reduziert, weil Anträge nicht rechtzeitig gestellt werden (z. B. im Bereich Strom und Energiesteuer)
- Ablehnung oder Verschiebung von Bescheiden durch fehlende oder verspätete Unterlagen
- Finanzielle Mehrbelastung, z. B. weil Umlagen oder Entgelte ohne Entlastung voll greifen
- Bußgelder bei Pflichtverletzungen, je nach Regelung. Beim Energieeffizienzgesetz sind Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeldern bis zu 100.000 Euro möglich.
- Bei der Besonderen Ausgleichsregelung ist die Antragsfrist ein zentrales Risiko, laut BMWK grundsätzlich bis 30.06., in Sonderfällen bis 30.09.
So reduzieren wir das Risiko praktisch:
- Individueller Fristenkalender mit Vorlaufzeiten
- Klare Verantwortlichkeiten (wer liefert was, wer prüft, wer gibt frei)
- Standardisierte Checklisten für Nachweise, Daten, Plausibilitäten
- Frühwarnsystem: Datenanforderung und Validierung deutlich vor Frist
- Dokumentationspaket für Prüfungen, damit Nachweise konsistent und auditfähig bleiben
Der nächste Schritt: Ihr Transformationsplan
Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. Der Transformationsplan zeigt, wie Ihr Unternehmen CO₂-Emissionen gezielt reduziert und Kosten senkt.